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Bürgermeister einig: Schnellbuslinie nach Viersen muss erhalten bleiben

Pressemeldung vom 01.09.2020

Das aktuelle Konzept des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr und die darin enthaltene Routenänderung der Schnellbuslinie 88 stößt bei den Bürgermeistern der Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal auf Unverständnis. „Die Anbindung der Westkreis-Kommunen an Viersen stellt einen wesentlichen Baustein des öffentlichen Personennahverkehrs in unseren Gemeinden dar. Gerade im ländlichen Bereich müssen Änderungen an bestehenden Linien mit Bedacht vorgenommen und die Entwicklungen und Bedarfe vor Ort abgefragt werden“, sind sich Frank Gellen, Karl-Heinz Wassong und Michael Pesch einig.

Derzeit verbindet die Linie SB88 Schwalmtal, Elmpt und Brüggen im Stundentakt mit der Kreisstadt. Das neue Konzept des VRR sieht vor, dass die Schnellbuslinie künftig nach Kaldenkirchen führt. Über die Verkehrsgesellschaft des Kreises Viersen hatten sich die drei Westkreisgemeinden bereits in der Vergangenheit für eine dichtere Taktung und Fahrten am Wochenende stark gemacht. Die neuen Planungen des Verkehrsverbunds würden diese Entwicklungen aus Sicht der drei Bürgermeister torpedieren. „Weitere Verbindungen, wie zum Beispiel in den Kreis Heinsberg oder auch nach Venlo sind wichtig, um den Verkehr in unserer Region zukunftsfähig zu machen. Dies darf aber nicht auf Kosten bestehender Angebote geschehen. Die Anbindung der SB88 nach Viersen muss auch über den aktuellen Ausschreibungszeitraum hinaus gesichert sein“, fordern sie unisono.