Inhalt

Flüchtlingshilfe und Bürgermeister suchen ehrenamtliche Helfer für Flüchtlinge

Pressemeldung vom 05.04.2022

Ulrich Walter und Bürgermeister Karl-Heinz Wassong rufen auf, sich als Alltagshelfer*in zu engagieren

Rund 80 Flüchtlinge aus der Ukraine sind mittlerweile in der Gemeinde Niederkrüchten angekommen. Sie suchen Sicherheit vor dem Krieg und ein Dach über dem Kopf. Viele von ihnen kommen bei Bekannten und Verwandten oder bei Familien unter, die private Räumlichkeiten für Geflüchtete zur Verfügung stellen. Gleichzeitig richtet die Gemeinde Niederkrüchten derzeit im Bürgerhaus in Elmpt eine Unterbringungsmöglichkeit für bis zu 120 Geflüchtete ein. Auch andere gemeindeeigene Wohnungen und Räumlichkeiten werden entsprechend hergerichtet.

Wenngleich viele der aus den Kriegsgebieten geflüchteten Menschen zunächst Zeit brauchen, das Erlebte zu verarbeiten, entsteht schnell auch der Wunsch, vor Ort Fuß zu fassen. Dazu gehören soziale Kontakte genauso wie die Erledigung von notwendigen Behördengängen und das Kennenlernen der Region – eine Thematik, die die Flüchtlingshilfe Niederkrüchten bereits aus dem Jahr 2015 kennt, als zahlreiche Menschen aus Syrien nach Deutschland kamen. „Wir suchen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die die Ukrainer bei der Bewältigung der ersten Herausforderungen hier vor Ort unterstützen“, rufen Bürgermeister Karl-Heinz Wassong und Ulrich Walter, Leiter der Flüchtlingshilfe, daher nun auf. Dabei richten sie sich an Menschen, die bereit sind, Hilfestellungen bei den ersten Herausforderungen des Alltags in Deutschland zu leisten, zu informieren und bei Terminen zu unterstützen. Wer sich vorstellen kann, sich als Helfer für Ukraineflüchtlinge oder andere Geflüchtete zu engagieren, kann sich telefonisch unter 0171 – 4722029 oder per Mail an fluechtlingshilfe.nk@gmail.com wenden. Ulrich Walter und Bürgermeister Wassong sind sich sicher, dass die Hilfsbereitschaft für die Geflüchteten in der Gemeinde anhalten wird: „Wir haben viele Angebote für Unterkünfte, Spenden und andere Unterstützung erhalten. Egal ob von Seiten der Vereine oder vieler Privatpersonen. Wir hoffen daher sehr, dass sich auch für das Engagement im Alltag schnell hilfsbereite Mitbürger finden.“