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Landrat und Bürgermeister koordinieren Hilfe für Vertriebene aus der Ukraine im Kreis Viersen

Pressemeldung vom 02.03.2022

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts und den zu erwartenden Flüchtlingsströmen haben sich heute der Landrat, der Kreisdirektor sowie die Bürgermeisterin und Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Kreis Viersen getroffen. Seit Anfang der Woche erreichen erste Vertriebene den Kreis.

„Wir im Kreis Viersen stehen zusammen und helfen den Vertriebenen, die Hilfe bei uns suchen. Bereits in den letzten Tagen sind wir aktiv geworden, haben uns intensiv besprochen und koordinieren nun unsere Angebote kreisweit“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Unsere Priorität ist es nun, den Vertriebenen Schutz, Fürsorge und eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen.“ Um anstehende Herausforderungen zu bewältigen, stimmen sich der Kreis und die Gemeinden regelmäßig engmaschig ab.

Für die Aufnahme der Vertriebenen stehen in den einzelnen Kommunen bereits Unterkünfte zur Verfügung. Auf kommunaler Ebene sind die Städte und Gemeinden Ansprechpartner und beantworten Fragen, wenn Bürgerinnen und Bürger etwa private Unterkünfte zur Verfügung stellen wollen. Weitere Angebote werden in den nächsten Tagen konkretisiert.

„Die Hilfsbereitschaft der Menschen im Kreis Viersen beeindruckt uns sehr. Es zeigt, dass wir in Krisen als Europäer zusammenhalten und füreinander einstehen“, sagt Karl-Heinz Wassong, Bürgermeister von Niederkrüchten und Sprecher der Bürgermeisterin und Bürgermeister. „Wer spenden möchte, wende sich bitte in erster Linie an etablierte Organisationen vor Ort, die seit Jahren wertvolle Arbeit geleistet haben. Das sind etwa die Action Medeor, die Freunde von Kanew oder Human Plus e.V.“

An der heutigen Abstimmung teilgenommen haben: Landrat Dr. Andreas Coenen, Kreisdirektor Ingo Schabrich, Karl-Heinz Wassong, Bürgermeister von Niederkrüchten und Sprecher der Bürgermeisterin und Bürgermeister im Kreis Viersen, Frank Gellen (Brüggen), Stefan Schumeckers (Grefrath), Christoph Dellmanns (Kempen), Christian Küsters (Nettetal), Andreas Gisbertz (Schwalmtal), Uwe Leuchtenberg (Tönisvorst), Sabine Anemüller (Viersen) und Christian Pakusch (Willich).