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Informationen rund um Schulen, Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen

In den vergangenen Wochen und Monaten sind in Nordrhein-Westfalen verschiedene Anpassungen der bisherigen Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung des Corona-Virus in Kraft getreten. Nachstehend finden Sie die derzeit geltenden Regelungen.

Schulen

Schulbetrieb an den nordrhein-westfälischen Schulen ab dem 31. Mai 2021:

Seit Montag, 31. Mai 2021, kehren grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück.

Ab dem 21. Juni 2021 entfällt an den Schulen die Maskenpflicht im Freien. Im Schulgebäude sowie während des Unterrichts bleibt sie weiter bestehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Über eventuelle individuelle Regelungen der einzelnen Schulen informieren die Schulleitungen.

 

Kindertageseinrichtungen

Regelbetrieb ab dem 7. Juni 2021:

Aufgrund der Entwicklungen beim Infektionsgeschehen und in Anbetracht des Impffortschrittes gilt für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen ab dem 07.06.2021 landesweit der Regelbetrieb.

Im Regelbetrieb sind die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wieder uneingeschränkt gültig, d.h. alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang, pädagogische Konzepte können vollumfänglich umgesetzt werden, die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung. Das freiwillige Testangebot für Kinder und Beschäftigte sowie Kindertagespflegepersonen wird fortgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kinder- und Familienministeriums.

 

Erweiterung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld

Vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Arbeit und den derzeitigen Schließungen hat der Bund beschlossen, dass gesetzlich versicherte Elternteile im Jahr 2021 pro Kind für 20 statt 10 Arbeitstage einen Anspruch auf Kinderkrankengeld (bzw. 40 statt 20 Arbeitstage bei Alleinerziehenden) haben. Die Information des Landes Nordrhein-Westfalen zur neuen regelung finden Sie HIER. Eine Musterbescheinigung zur Beantragung des Kinderkrankengeldes können Sie sich HIER herunterladen.

 

Notfall-KiZ sorgt für finanzielle Entlastung

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Die Regelungen zum Notfall-KiZ sind Teil eines Sozialschutz-Paketes. Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht.

Weitere Informationen zum KiZ

Der KiZ ist eine Leistung für Eltern, die zwar für sich selbst genug verdienen, deren Einkommen aber nicht oder nur knapp für ihre gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird. Mit der zweiten Stufe des Starke-Familien-Gesetzes, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, besteht für noch mehr Familien Anspruch auf diese wichtige Leistung.

Durch den "Kinderzuschlag Digital" ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung. 

 

Krisenhotline für Alleinerziehende

Der Verband allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW) richtet ab Montag, 30. März 2020, eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende ein, gefördert vom NRW-Familienministerium. Alleinerziehende können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemandem teilen. Sie müssen viele familiäre Entscheidungen alleine treffen und meist auch das alleinige Familieneinkommen stellen. Sie brauchen jetzt eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen und Sorgen.


Die Krisen-Hotline für Alleinerziehende erreichen Sie unter der Rufnummer 0201/82 774-799. Dort erhalten Alleinerziehende eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Sie hören den Alleinerziehenden zu, nehmen ihre Sorgen und Anliegen auf und loten Handlungsoptionen.

 

Beratungszeiten der Schulsozialarbeit

In dieser speziellen Zeit können Verunsicherungen, Ängste, evtl. Einsamkeit und angespannte Stimmungen zu untypischem Verhalten von Kindern führen. Rückzug, ungesteuerte Wut oder komplett andere Verhaltensweisen können sich zeigen. Diese machen nicht nur Eltern Sorgen oder überfordern sie vielleicht, auch Kinder brauchen Unterstützung und Rat. Um Eltern und Kinder zur Seite zu stehen, bietet die Schulsozialarbeit der Grundschulen seit dem 20. April tägliche Beratungszeiten an. Sie ist auf verschiedenen Wegen erreichbar:

Mobil: 0172-2500967
eMail: schulsozialarbeit-niederkruechten@gmx.de
Facebook: Schulsozialarbeit Grundschulen Gemeinde Niederkrüchten

Bei Kontaktaufnahme über diese Medien erfolgt zeitnah ein Rückruf. Die üblichen Sprechzeiten sind montags - freitags 8:00 - 9:00 Uhr und 19:00 - 21:00 Uhr.