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Informationen rund um Schulen, Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen

Seit dem 11. Mai sind in Nordrhein-Westfalen verschiedene Lockerungen der bisherigen Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung des Corona-Virus in Kraft getreten. Nachstehend finden Sie die ab diesem Zeitpunkt geltenden Regelungen.

Schulen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie wurden in Nordrhein-Westfalen im März die Schulen und Kinderbetreuungen geschlossen. Sukzessiv sollen in einem verantwortungsvollen Rahmen Wiedereröffnungen erfolgen. Im Nachstehenden finden Sie Informationen zur aktuellen Sachlage.

Präsenzunterricht in den Grundschulen
  • Seit Donnerstag, 7. Mai 2020, wird in den Grundschulen der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wiederaufgenommen.
  • Seit Montag, 11. Mai 2020, werden tageweise rollierend alle Jahrgänge der Grundschule wieder unterrichtet. Um allen Schülerinnen und Schülern auch in dieser außergewöhnlichen Zeit einen gleichen Zugang zur Schule zu ermöglichen, bedeutet dies: Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet; am Folgetag der nächste Jahrgang. Unter Berücksichtigung der Feiertage werden die Schulleitungen sicherstellen, dass alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden.
  • Ab Montag, dem 15. Juni 2020 werden wieder alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen.

Grundschulen

Präsenzunterricht an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen

Durch ein „Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in Schulen“ sollen auch hier in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bis zu den Sommerferien möglichst jede Schülerin und jeder Schüler tageweise die Schule besuchen können. Präsenzunterricht und das Lernen zu Hause bzw. das Lernen auf Distanz sollen dabei abwechseln und eng aufeinander abgestimmt werden.

  • Seit dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule) neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule. Entsprechendes gilt für die Studierenden der Abendrealschulen.
  • Seit dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule. Sollten zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen bzw. Jahrgangsstufen möglich. In den Weiterbildungskollegs kommen die Studierenden des fünften Semesters hinzu, die im Herbst ihre Abiturprüfungen ablegen, ggfs. auch die des vierten Semesters.
  • Seit dem 26. Mai 2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten im annähernd gleichen Umfang bis zum Ende des Schuljahres dazu.
Unterricht an Förderschulen

An den Primarstufen der Förderschulen gilt grundsätzlich dasselbe Prinzip wie an den Grundschulen (Schulstart mit dem 4. Jahrgang am 7. Mai 2020, s. Punkt I.). Eine Ausnahme bilden die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) sowie Körperliche und motorische Entwicklung (KME). Über die Rahmenbedingungen und möglicherweise besonderen Auflagen für eine Wiederaufnahme des Unterrichts an diesen Förderschulen sind inzwischen Gespräche mit Interessenvertretungen von Eltern, Lehrkräften sowie Schulträgern geführt worden. Hier stehen kurzfristig noch Klärungen an, so dass der Präsenz-Unterrichtsbetrieb an diese Schulen in der Woche vom 11. bis zum 15. Mai noch ruht.

Ab Montag, 11. Mai 2020, gilt für die übrigen Jahrgänge an Förderschulen mit anderen Förderschwerpunkten als KME und GE grundsätzlich dasselbe Vorgehen wie an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen. Der Unterricht für zielgleich lernende Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, die jetzt vor Prüfungen stehen, findet weiterhin statt.

 

Abschlussfeiern

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter sind nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Jubiläum, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags-, Abschlussfeier) und mit höchstens 50 Teilnehmern zulässig. Das Abstandsgebot und eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind.

Dies gilt entsprechend auch für ausschließlich interne und jeweils einmalige selbst organisierte Feste von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden, wenn durch besondere Maßnahmen sichergestellt ist, dass an diesen Veranstaltungen ausschließlich die Mitglieder der jeweiligen Abschlussklasse oder des jeweiligen Abschlussjahrgangs teilnehmen. Minderjährige müssen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Teilnahme mitführen. Über die Veranstaltung ist die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständige Behörde mindestens zwei Tage vor der Veranstaltung zu informieren. Diese kann aufgrund eines lokalen Infektionsgeschehens im Einzelfall oder generell abweichende Regelungen zur Zulassung der Feste treffen.

 

Hochschulen 

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen und an den Schulen des Gesundheitswesens ist zulässig.

Interne Unterrichtsveranstaltungen und praktische Übungen einschließlich dazugehöriger Prüfungen im Rahmen von Vorbereitungsdiensten und der Berufsaus-, -fort- und -weiterbildung an den der Berufsaus-, -fort- und -weiterbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Hochschulen, Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Gerichten und Behörden sind zulässig, wenn bei der Durchführung geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, zur Begrenzung des Zutritts zu Schulungs- und Prüfungsräumen und zur Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind.

Ausnahmen des Mindestabstandes bestehen nur beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums sowie bei kurzzeitigen Bewegungen zwischen den Sitzreihen. In diesen Fällen ist verpflichtend eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Wenn die Teilnehmer auf festen Plätzen sitzen, kann für die Sitzplätze das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen durch die Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit ersetzt werden.

Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archive haben den Zugang zu ihren Angeboten zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen (insbesondere Rückverfolgbarkeit, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 1,5 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen) zu gestatten. Für die Lese- und Arbeitsplätze kann das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen durch die Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit nach ersetzt werden.

Bildungseinrichtungen

Außerschulische Bildungseinrichtungen & Musikschulen

Bei der Durchführung von Bildungsangeboten und Prüfungen von Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Volkshochschulen, Musikschulen sowie sonstigen öffentlichen, kirchlichen oder privaten außerschulischen Einrichtungen und Organisationen sowie bei Angeboten der Selbsthilfe sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, zur Begrenzung des Zutritts zu Schulungs- und Prüfungsräumen und zur Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.

Ausnahmen des Mindestabstandes bestehen nur beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums sowie bei kurzzeitigen Bewegungen zwischen den Sitzreihen. In diesen Fällen ist verpflichtend eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Wenn die Teilnehmer auf festen Plätzen sitzen, kann für die Sitzplätze das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen durch die Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit ersetzt werden. Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen sind - außer bei schriftlichen Prüfungen - nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Sportliche Bildungsangebote müssen unter den Voraussetzungen des § 9 der Coronaschutzverordnung erfolgen. Bei Ausbildungstätigkeiten, die eine Unterschreitung des Mindestabstands erfordern (bei der Gesundheitsbildung, beim Schwimmunterricht usw.) und bei Prüfungen in körpernah arbeitenden Dienstleistungsberufen ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen dringend auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen/Händedesinfektion, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (soweit tätigkeitsabhängig möglich) und gegebenegegebenenfalls weitere tätigkeitsbezogeneVorgaben der Anlage zu dieser Verordnung zu achten.

In Musikschulen sind die Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen; es dürfen sich nur der Fahrschüler und der Fahrlehrer sowie während der Fahrprüfung zusätzlich eine Prüfungsperson oder im Rahmen der Fahrlehrerausbildung ein Fahrlehreranwärter im Fahrzeug aufhalten. Bei der Lehrprobe im fahrpraktischen Unterricht im Rahmen der Fahrlehrerausbildung dürfen sich ein Fahrschüler, ein Fahrlehreranwärter und zwei Prüfungspersonen im Fahrzeug aufhalten.

 

Kindertageseinrichtungen

Information für Eltern zum eingeschränkten Regelbetrieb in den kommunalen Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Niederkrüchten nach der Maßgabe des Infektionsschutzes aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie vom 8. Juni 2020 bis 31. August 2020

Durch die Aufhebung des Betretungsverbotes in Kindertageseinrichtungen haben Eltern ab dem 8. Juni 2020 grundsätzlich wieder einen ­ durch die Maßgaben des Infektionsschutzgesetzes allerdings eingeschränkten ­ Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertageseinrichtungen. Die Bevorzugung einzelner Personengruppen ist nicht mehr vorgesehen.

Betreuungsumfang:
Die im Betreuungsvertrag vereinbarten Betreuungsumfänge von 35 Stunden und 45 Stunden werden auf 25 Stunden bzw. 35 Stunden reduziert.

 
EinrichtungÖffnungszeitenBring- u. Abholzeit
25 Stunden Betreuungsumfang
Bring- u. Abholzeit
35 Stunden Betreuungsumfang

„Sausewind“ Brempt

„Pusteblume“ Oberkrüchten

„Unter´m Regenbogen“ Elmpt

„Raupe Nimmersatt“ Overhetfeld

 

 

7:30 Uhr - 15:00 Uhr

 

7:30 Uhr - 9:00 Uhr

und

12:00 Uhr - 12:30 Uhr

 

7:30 Uhr bis 9:00 Uhr

und

14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Die vorgenannten Zeiten gelten jeweils von montags bis freitags während des Betriebes der Kindertageseinrichtung.

Regeln zur Bring- und Abholzeiten:

  • Die Übergabe der Kinder erfolgt über das Außengelände der Kindertageseinrichtung. Wo dies nicht möglich ist, erfolgt die Übergabe der Kinder an der jeweiligen Tür des Gruppensettings.
  • Die Abstandsregel zwischen den Erwachsenen von mindestens 1,5 m ist einzuhalten.
  • Die Kinder sollen immer nur von einem Elternteil bzw. einer Betreuungsperson – ggf. auch abwechselnd – gebracht bzw. abgeholt werden.
  • Ein Aufenthalt der Eltern in Gruppenräumen ist zu unterlassen.
  • Eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) muss während der Bring- und Abholsituation von allen Erwachsenen getragen werden (Das Tragen von Schutzmasken für Kinder ist nicht notwendig.).

Umgang mit Krankheitssymptomen:

  • Kinder dürfen generell nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und die Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich.
  • Kinder dürfen zudem nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 (insbesondere Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten, Halsschmerzen) aufweisen. Die Art und die Ausprägung der Krankheitssymptome sind auch hier unerheblich.
  • Die Einrichtungsleitungen werden die Betreuung eines Kindes zurückweisen, wenn die v.g. Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
  • Kinder, die während der Betreuung Krankheitssymptome zeigen, sind umgehend vom Gruppensetting zu trennen und müssen sofort von den Eltern abgeholt werden.
  • Die Entscheidung, ob Kinder betreut werden, bei denen ein individuell erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer möglichen Infektion besteht, obliegt grundsätzlich des Eltern und kann mit der Einrichtungsleitung besprochen werden.

Die Eltern unterzeichnen einmalig eine Eigenerklärung zum Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern und Eltern. Den entsprechenden Vordruck finden Sie HIER.

Gruppensettings / konzeptionelle Arbeit / Verpflegung:

  • Die Kinder werden in fest zugeordneten Räumen und festen Gruppensettings von vertrauten Bezugspersonen betreut.
  • Das konzeptionelle Prinzip der übergreifenden Arbeit ist hier nicht möglich.
  • Ruhe- bzw. Schlafphasen für die Kinder sind möglich, Kuschelecken werden allerdings geschlossen.
  • Die Selbstständigkeit der Kinder wird eingeschränkt, Selbstbedienung bei den Mahlzeiten und gruppenübergreifendes Spielen sind beispielsweise nicht gestattet.
  • Das Außengelände kann von den einzelnen Gruppensettings abwechselnd genutzt werden. Ggf. werden einzelne Bereiche eingeteilt, die von den Kindern eingehalten werden müssen.
  • Eigenes Spielzeug darf nicht mitgebracht werden.
  • Bitte geben Sie ihrem Kind auch weiterhin ein Frühstück mit in die Einrichtung.
  • Die Mittagsverpflegung wird ebenfalls in Gruppensettings stattfinden. Die Kosten für die Mittagsverpflegung fallen in bekanntem Umfang an.
  • Kinder, für die ab dem 1. August 2020 ein Betreuungsvertrag besteht, können wie geplant aufgenommen werden. Die Eingewöhnungsphase erfolgt nach Absprache mit der Einrichtungsleitung.

Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen:
Die Hygienevorgaben zur Einhaltung des Infektionsschutzes wurden aktualisiert und trägerseitig überprüft.

Sommerschließzeiten:
Die geplanten Sommerschließzeiten der kommunalen Kindertageseinrichtungen vom 20. Juli 2020 bis einschließlich 10. August 2020 werden aufrechterhalten.

Falls Sie noch Fragen zum eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 8. Juni 2020 bei Ihnen ergeben sollten, wenden Sie sich vertrauensvoll an die jeweilige Einrichtungsleitung.

 

Aussetzen der Elternbeiträge

Auf Vorschlag des Landes Nordrhein-Westfalen sollen die Kommunen für den Monat April und Mai auf die Erhebung von Beiträgen für die Betreuung in

  • Kindertageseinrichtungen
  • Offenen Ganztagsgrundschulen
  • Kindertagespflegestellen

verzichten. Die Gemeinde Niederkrüchten hat den Einzug der Beiträge für April und Mai gestoppt. Bereits überwiesene Beiträge für April und Mai werden erstattet.

Seit dem 8. Juni erfolgt in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb. Um Eltern in der Corona-Krise weiter zu entlasten, werden ihnen in den Monaten Juni und Juli die Hälfte der Elternbeiträge erlassen. Die Abbuchungen werden entsprechend angepasst. Eltern, die die Beiträge selbst überweisen, werden gebeten, diese für die Monate Juni und Juli um 50% zu reduzieren.

Für Juni und Juli hatte das Land bereits angekündigt, dass Eltern, deren Kinder den Offenen Ganztag besuchen, nur die Hälfte der Beiträge zu tragen haben. Die wegfallenden Einnahmen übernehmen das Land und die Kommunen zu gleichen Teilen. Zwischenzeitlich haben der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Niederkrüchten sowie der Rat beschlossen, Eltern auch die übrigen 50% der Beiträge zu erlassen. So entstehen Familien in diesem Bereich auch im Juni und Juli keine Kosten.


Ansprechpartner:

Silvia Martin, 02163-980 135, silvia.martin@niederkruechten.de
Dominique Theissen, 02163-980 134; dominique.theissen@niederkruechten.de

 

Notfall-KiZ sorgt für finanzielle Entlastung

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Die Regelungen zum Notfall-KiZ sind Teil eines Sozialschutz-Paketes. Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht.

Berechnungszeitraum wird auf einen Monat reduziert

Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Weitere Informationen zum KiZ

Der KiZ ist eine Leistung für Eltern, die zwar für sich selbst genug verdienen, deren Einkommen aber nicht oder nur knapp für ihre gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird. Mit der zweiten Stufe des Starke-Familien-Gesetzes, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, besteht für noch mehr Familien Anspruch auf diese wichtige Leistung.

Durch den "Kinderzuschlag Digital" ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung. 

 

Krisenhotline für Alleinerziehende

Der Verband allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW) richtet ab Montag, 30. März 2020, eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende ein, gefördert vom NRW-Familienministerium. Alleinerziehende können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemandem teilen. Sie müssen viele familiäre Entscheidungen alleine treffen und meist auch das alleinige Familieneinkommen stellen. Sie brauchen jetzt eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen und Sorgen.


Die Krisen-Hotline für Alleinerziehende erreichen Sie unter der Rufnummer 0201/82 774-799. Dort erhalten Alleinerziehende eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Sie hören den Alleinerziehenden zu, nehmen ihre Sorgen und Anliegen auf und loten Handlungsoptionen.

 

Beratungszeiten der Schulsozialarbeit

In dieser speziellen Zeit können Verunsicherungen, Ängste, evtl. Einsamkeit und angespannte Stimmungen zu untypischem Verhalten von Kindern führen. Rückzug, ungesteuerte Wut oder komplett andere Verhaltensweisen können sich zeigen. Diese machen nicht nur Eltern Sorgen oder überfordern sie vielleicht, auch Kinder brauchen Unterstützung und Rat. Um Eltern und Kinder zur Seite zu stehen, bietet die Schulsozialarbeit der Grundschulen seit dem 20. April tägliche Beratungszeiten an. Sie ist auf verschiedenen Wegen erreichbar:

Mobil: 0172-2500967
eMail: schulsozialarbeit-niederkruechten@gmx.de
Facebook: Schulsozialarbeit Grundschulen Gemeinde Niederkrüchten

Bei Kontaktaufnahme über diese Medien erfolgt zeitnah ein Rückruf. Die üblichen Sprechzeiten sind montags - freitags 8:00 - 9:00 Uhr und 19:00 - 21:00 Uhr.