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Informationen rund um Schulen, Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen

Seit dem 11. Mai sind in Nordrhein-Westfalen verschiedene Lockerungen der bisherigen Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung des Corona-Virus in Kraft getreten. Nachstehend finden Sie die ab diesem Zeitpunkt geltenden Regelungen.

Schulen

Am 12. August haben die Schulen in NRW den Unterricht im Regelbetrieb aufgenommen. Die bis dahin geltenden Einschränkungen gelten somit seit Ende der Sommerferien nicht mehr.

 

Kindertageseinrichtungen

Seit dem 17. August kehren die Kindergärten in Nordrhein-Westfalen wieder zum Regelbetrieb zurück.

Aussetzen der Elternbeiträge

Auf Vorschlag des Landes Nordrhein-Westfalen sollen die Kommunen für den Monat April und Mai auf die Erhebung von Beiträgen für die Betreuung in

  • Kindertageseinrichtungen
  • Offenen Ganztagsgrundschulen
  • Kindertagespflegestellen

verzichten. Die Gemeinde Niederkrüchten hat den Einzug der Beiträge für April und Mai gestoppt. Bereits überwiesene Beiträge für April und Mai werden erstattet.

Seit dem 8. Juni erfolgte in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb. Die Elternbeiträge für Juni und Juli wurden zu 50% erlassen.

Für Juni und Juli hatte das Land bereits angekündigt, dass Eltern, deren Kinder den Offenen Ganztag besuchen, nur die Hälfte der Beiträge zu tragen haben. Die wegfallenden Einnahmen übernehmen das Land und die Kommunen zu gleichen Teilen. Zwischenzeitlich haben der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Niederkrüchten sowie der Rat beschlossen, Eltern auch die übrigen 50% der Beiträge zu erlassen. So entstehen Familien in diesem Bereich auch im Juni und Juli keine Kosten.


Ansprechpartner:

Silvia Martin, 02163-980 135, silvia.martin@niederkruechten.de
Dominique Theissen, 02163-980 134; dominique.theissen@niederkruechten.de

 

Notfall-KiZ sorgt für finanzielle Entlastung

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Die Regelungen zum Notfall-KiZ sind Teil eines Sozialschutz-Paketes. Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht.

Berechnungszeitraum wird auf einen Monat reduziert

Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Seit April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Weitere Informationen zum KiZ

Der KiZ ist eine Leistung für Eltern, die zwar für sich selbst genug verdienen, deren Einkommen aber nicht oder nur knapp für ihre gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird. Mit der zweiten Stufe des Starke-Familien-Gesetzes, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, besteht für noch mehr Familien Anspruch auf diese wichtige Leistung.

Durch den "Kinderzuschlag Digital" ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung. 

 

Krisenhotline für Alleinerziehende

Der Verband allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW) richtet ab Montag, 30. März 2020, eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende ein, gefördert vom NRW-Familienministerium. Alleinerziehende können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemandem teilen. Sie müssen viele familiäre Entscheidungen alleine treffen und meist auch das alleinige Familieneinkommen stellen. Sie brauchen jetzt eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen und Sorgen.


Die Krisen-Hotline für Alleinerziehende erreichen Sie unter der Rufnummer 0201/82 774-799. Dort erhalten Alleinerziehende eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Sie hören den Alleinerziehenden zu, nehmen ihre Sorgen und Anliegen auf und loten Handlungsoptionen.

 

Beratungszeiten der Schulsozialarbeit

In dieser speziellen Zeit können Verunsicherungen, Ängste, evtl. Einsamkeit und angespannte Stimmungen zu untypischem Verhalten von Kindern führen. Rückzug, ungesteuerte Wut oder komplett andere Verhaltensweisen können sich zeigen. Diese machen nicht nur Eltern Sorgen oder überfordern sie vielleicht, auch Kinder brauchen Unterstützung und Rat. Um Eltern und Kinder zur Seite zu stehen, bietet die Schulsozialarbeit der Grundschulen seit dem 20. April tägliche Beratungszeiten an. Sie ist auf verschiedenen Wegen erreichbar:

Mobil: 0172-2500967
eMail: schulsozialarbeit-niederkruechten@gmx.de
Facebook: Schulsozialarbeit Grundschulen Gemeinde Niederkrüchten

Bei Kontaktaufnahme über diese Medien erfolgt zeitnah ein Rückruf. Die üblichen Sprechzeiten sind montags - freitags 8:00 - 9:00 Uhr und 19:00 - 21:00 Uhr.