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Fördermittelzusage für grenzüberschreitendes Reitwegenetz

Veröffentlicht am: Di., 06.06.2023

Zwei Reiter reiten auf einem Weg entlang von Bäumen auf der rechten Seite und einem Feld auf der linken Seite

15 Städte und Gemeinden auf deutscher und niederländischer Seite arbeiten gemeinsam daran, das Thema Reiten touristisch nach vorne zu bringen. Unter Federführung des Naturparks Maas-Schwalm-Nette haben Sie gemeinsam mit Partnern wie dem Niederrhein-Tourismus Reitwege und deren Qualität erfasst, attraktive Routen identifiziert und Betriebe eingebunden, die für Reiterinnen und Reitern wertvolle Angebote bereithalten. Auf Grundlage dieser erfolgten Planungen wurden europäische Interreg VI Fördermittel beantragt. Nun liegt die Förderzusage vor. Gut 700.000 Euro aus dem europäischen Fördertopf sowie rund 275.000 Euro Eigenmittel der Projektpartner stehen zur Verfügung, um aus etwa 900 Kilometern in Frage kommender Wege ein attraktives Reitwegenetz zu gestalten. Alleine die Gemeinde Niederkrüchten verfügt über rund 90 Kilometer Reitwege. Ein Potential, das genutzt werden soll, um die Region touristisch noch vielseitiger zu machen.

Das Ziel aller Beteiligten ist es, Reiterinnen und Reiter auf die Wege zu leiten, die für Pferd und Mensch attraktiv sind. Seit einigen Jahren darf auf deutscher Seite nämlich generell auf allen Straßen und Wegen geritten werden, auf denen es nicht explizit untersagt ist – Konflikte mit Radfahrenden, Wandernden und anderen Nutzern inklusive. Um dieses Problem zu lösen, schaffen die Projektpartner nun ein Knotenpunktsystem, vergleichbar mit dem, das das Radwegenetz in der Region bereits seit Jahren besser „erfahrbar“ macht. Auf niederländischer Seite der Grenze gibt es gleichwohl schon Knotenpunkte, die nun in das Projekt eingebunden werden. Gleichzeitig stehen Gastronomie- und Übernachtungsbetriebe entlang der Wege im Blickpunkt des Projektes. Sie sollen davon profitieren, dass die Region im Bereich der Kreise Kleve, Viersen und Heinsberg sowie auf niederländischer Seite von Venlo bis Roermond als attraktives Ziel für Reiterinnen und Reiter bekannter wird.

Die Karten der künftigen Routen liegen auf dem Tisch, die notwendigen Mittel stehen zur Verfügung. Nun geht es für den Naturpark und die beteiligten Projektpartner an die Arbeit. Bis Mitte 2026 soll das Projekt umgesetzt sein. Dann heißt es „Paarden en ruiters welkom“, „Pferde und Reiter willkommen“ im Naturpark Maas-Schwalm-Nette.

 

 

 

Das Projekt “Freizeitreiten im Naturpark Maas-Schwalm-Nette” wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) und den Partnern kofinanziert.

Am Projekt beteiligt sind: Naturpark Maas-Schwalm-Nette, Routebureau Noord- en Midden-Limburg, Limburg Paardensport,  Tourismus GmbH Mittlerer Niederrhein, Limburg Marketing, Koninklijke Nederlandse Hippische Sportfederatie; assoziierte Partner: Pferdesportverband Kreis Viersen e. V., VFD Viersen-Schwalm-Nette,  Gemeinden Venlo, Echt-Susteren, Beesel, Leudal, Maasgouw, Roerdalen, Roermond, Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal, Wachtendonk, Nettetal, Straelen, Wassenberg und Wegberg.